OLI-NATURA Leinöl-Firnis

Natürlich. Vegan. Traditionell.

OLI-NATURA Leinöl-Firnis

Biologischer Oberflächenschutz aus reinem Leinöl mit 0,4% Trockenstoffen zur Behandlung von Holz im Innen- und Aussenbereich.

  • 100% lösemittelfreier, traditioneller Oberflächenschutz aus reinem kaltgepressten Leinöl für den Innen- und Außenbereich
  • Bildet eine wasserabweisende und widerstandsfähige Schutzschicht
  • Oberfläche ist atmungsaktiv,  leicht zu überarbeiten, schuppt und reißt nicht ab
  • Für Möbel, Türen, Arbeitsplatten, Wandverkleidungen, Kinderspiezeug, Balken und  Zäune aus Holz - auch für Cottafliesen und Kork geeignet
  • Wirkt farbvertiefend und verleiht hellen Hölzern einen warmen Honigton
  • Geeignet für Kinderspielzeug, speichel- und schweißecht, blei- und kobaltfreier Trockner
OLI-NATURA Leinöl-Firnis

Das Produkt

Back to the roots: OLI-NATURA Leinöl-Firnis ist für viele die ursprünglichste und schönste Art das Holz im Innen- und Außenbereich natürlich zu schützen. Es wird in einem schonenden Verkochungsprozess ausschließlich aus kaltgepresstem Leinöl und 0,4 % Trockenstoffen hergestellt. Nach dem Aushärten bildet der Anstrich eine klare, honigfarbene und wasserabweisende Schutzschicht, die als Firnis bezeichnet wird.

 

Wer zu dem grünen und veganen Leinöl-Firnis greift, will einen für Mensch und Tier unbedenklichen Anstrich ohne Belastung für die Natur. Er kann bedenkenlos auf Vertäfelungen, Türen, Möbeln und Arbeitsplatten aus Holz angewendet werden. Selbst zur Behandlung von Kinderspielzeug und Gegenständen, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, ist der »OLI-NATURA Leinöl-Firnis« optimal geeignet.

 

Der Leinöl-Firnis wird am besten mit einem Baumwolltuch oder Pinsel aufgetragen, sodass die ganze Oberfläche glänzend benetzt ist. Nach kurzer Einwirkzeit wird das auf der Oberfläche verbliebene nasse Öl einfach mit einem fusselfreien Tuch abgenommen. Dieser Vorgang kann mehrmals wiederholt werden, bis das Holz keinen Firnis mehr aufnimmt oder die gewünschte Optik erreicht ist.

 

Leinölfirnis ist ein Naturprodukt, das bis zur vollständigen Aushärtung Zeit benötigt. Doch bevor aus einem Baum ein Möbelstück wird, vergehen viele Jahrzehnte. Viele Bäume haben oft mehr als hundert Jahre auf dem Buckel, bis aus ihnen ein Schrank, Tisch oder Stuhl wird. Allein deshalb sollte für die Oberflächenbehandlung etwas Geduld aufgewendet werden.

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  • Bestellhinweise
  • Prüfnormen
  • Anwendungsbeschreibung
Gebindegrößen:

1 Liter

Verbrauch:

1-3 Aufträge | Je nach Saugfähigkeit des Untergrundes 60-80 g/m² pro Auftrag (12 - 17 m²/l)

Tools:

Ölbürste, Pinsel oder Baumwolltuch

  • DIN 71-3 (Sicherheit von Kinderspielzeug)
  • DIN 53160 (speichel- und schweißecht)

Verarbeitungsempfehlung:
 

  • Der Untergrund muss fein geschliffen sowie sauber, staub- und fettfrei sein. Gebinde vor Gebrauch gut schütteln/aufrühren.  
  • Öl mit Pinsel/Bürste/Baumwolltuch gleichmäßig dünn auftragen. Überschuss möglichst vermeiden bzw. nach 30 Minuten Einwirkzeit mit fusselfreiem Baumwolltuch abnehmen. Die Oberfläche sollte gleichmäßig matt erscheinen.
  • Nach ausreichender Trocknung von 16-24 Stunden können bei Bedarf weitere Aufträge - wie beschrieben - erfolgen.

 

Info: Überschüssiges Öl, das nicht vollständig vom Holz aufgenommen wurde, markiert sich nach 30minütiger Einwirkzeit als nass-glänzende Pfütze oder Stelle. Sollte dieser Überschuss nicht entfernt werden, trocknen diese Stellen nur mit erheblicher Zeitverzögerung nach, bleiben lange klebrig und führen zu Glanzunterschieden.
 

Verbrauch: 1-3 Aufträge | Je nach Saugfähigkeit des Untergrundes 60-80 g/m² pro Auftrag (12 - 15 m²/l)
 

Trocknung: Je nach Luftfeuchte und Temperatur ist die geölte Oberfläche nach 1-2 Stunden staubtrocken und nach 16-24 Stunden überarbeitbar. Eine vollständige Durchhärtung ist nach 21 Tagen erreicht. In dieser Zeit schonend behandeln.

 

Selbstentzündungsgefahr:  Mit Öl getränkte Lappen/Pads können sich durch Wärmestau selbst entzünden! Deshalb diese sofort nach Gebrauch reinigen oder unter Wasser aufbewahren. Das Produkt an sich ist nicht selbstentzündlich.
 

 

Optik

OLI-NATURA Leinöl-Firnis ist nicht pigmentiert und bildet nach dem Aushärten eine klare, wasserabweisende Firnis-Schicht. Dennoch werden die Maserung und die Eigenfarbe des Holzes hervorgehoben. Besonders helle Hölzer bekommen einen  angenehmen Honigton. Die natürliche Optik und die samtige Haptik laden zum Anschauen und Anfassen ein.

 


Farben:Natur

OLI-NATURA Leinöl-Firnis

Qualität

In die Herstellung der OLI-NATURA Leinöl-Firnis für die Schutzbehandlung von Holz fließen jahrhundertealtes Wissen und überlieferte Traditionen ein. Er enthält natürlich keinerlei Lösungsmittel, Aromaten, Konservierungsstoffe oder blei- und kobalthaltige Verbindungen.

 

Das ausgehärtete Material ist unbedenklich für Mensch, Tier und Pflanze, entspricht der DIN EN 71-3 (Sicherheit von Spielzeug) sowie der DIN 53160 (Speichel- und Schweißechtheit) und kann bedenkenlos auf Holzoberflächen verarbeitet werden, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen. 

 

Neben ihrer behaglichen Ausstrahlung sorgen die mit dem Leinöl-Firnis behandelten Holzmöbel auch für eine gute Raumatmosphäre. Das Holz kann atmen, seine Poren bleiben offen. Es kann Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen und sie bei trockener Raumluft wieder abgeben.

 

Der Leinöl-Firnis härtet mit Hilfe des in der Luft enthaltenen Sauerstoffs durch. Je nach Luftfeuchte und Temperatur benötigt das Öl bis zur vollständigen Durchhärtung drei Wochen. Der Trocknungsvorgang ist am charakteristischen Leinöl-Geruch erkennbar. Entweder ist es „Liebe auf den ersten Duft“ oder man rümpft die Nase. Doch der Geruch ist völlig unbedenklich und verschwindet, wenn das Öl ausgehärtet ist.

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Pflege

Um die Schutzwirkung zu erneuern, kann die geölte Holzoberfläche leicht mit dem Leinöl-Firnis aufgefrischt werden. Flecken oder Kratzer werden einfach angeschliffen und erneut mit »OLI-NATURA Leinöl-Firnis« behandelt. 

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OLI-NATURA Leinöl-Firnis

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Häufig gestellte Fragen

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Leinöl-Firnis // Ihre Fragen - Unsere Antworten

Kurzbeschreibung Leinöl-Firnis

  • Der Leinöl-Firnis ist ein natürlicher Holzschutz für innen und außen, der im Wesentlichen aus gekochtem Leinöl mit minimalem Trocken-Zusatz besteht. Nach dem Aushärten bildet er eine klare, wasserabweisende Schutzschicht. Diese wird als  Firnis bezeichnet; der Begriff kommt aus dem Französischen von 'Vernis', was 'Lack' bedeutet.

 

Was ist der Unterschied zwischen Leinöl und Leinölfirnis?

  • Leinölfirnis ist im Kern Leinöl mit einem Zusatz von Trocknungsmittel. Sobald ein Trockenstoff zugegeben wurde, wird aus dem Leinöl ein Leinölfirnis.

 

Welcher Trockner wird zugegeben?

  • Der OLI-NATURA Leinöl-Firnis wird als Sikkativ lediglich 0,4% Mangan-Trockner der neusten Generation zugegeben. Dieser Trockner ist blei- und kobaltfrei und dient zur Beschleunigung der Durchhärtung.

 

Wie wird Leinöl-Firnis hergestellt?

  • Zur Gewinnung von Leinöl werden die Samen der Lein-Pflanze (auch Flachs genannt) kaltgepresst. Im Fall von Lein ist das sehr effizient, weil die Leinsaat zu rund 90% aus Leinöl besteht. Damit das Öl im Holz nicht ranzig wird, wird es gereinigt, entschleimt und fein gefiltert. Um den Aushärtungsvorgang zu forcieren, wird das Leinöl verkocht und mit einem Beschleuniger (Sikkativ) versetzt. So wird aus dem Leinöl ein Leinöl-Firnis.

 
Kann ich Leinöl-Firnis als Speiseöl verwenden? 

  • "Leinöl als Speiseöl" enthält für die gesunde Ernährung noch wünschenswerte Begleitstoffe. Im Holz können sie jedoch schimmeln oder ranzig werden. Damit dies nicht passiert, wird unser Leinöl-Firnis fein gefiltert, entschleimt und minimal mit einem Trockner versehen. Daher sollten Sie es nicht als Speiseöl verwenden. So wird aus dem Leinöl ein Leinöl-Firnis.

 

Ist Leinöl-Firnis giftig?

  • Nein, Leinöl-Firnis ist im Kern Leinöl mit einem Zusatz von Trocknungsmittel. Als Anstrichmittel ist es daher nicht giftig. Der ausgehärtete Leinöl-Firnis entspricht der DIN EN 71-3 (Sicherheit von Spielzeug) sowie der DIN 53160 (Speichel- und Schweißechtheit) und kann bedenkenlos auf Holzoberflächen verarbeitet werden, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen. 

 

Wie lange trocknet Leinöl-Firnis?

  • Je nach Luftfeuchte und Temperatur ist die geölte Oberfläche nach 1-2 Stunden staubtrocken und nach 16-24 Stunden trocken und überarbeitbar. Eine vollständige Durchhärtung ist nach 21 Tagen erreicht.
     
  • Wie schnell der Leinöl-Firnis trocknet und durchhärtet hängt im Wesentlichen von drei Bedingungen ab: Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Auftragsstärke.
     
  • Da die Aushärtung des Öls durch die Aufnahme von Luftsauerstoff erfolgt, fördern gutes Lüften sowie hohe Temperaturen die oxidative Reaktion. Niedrige Luftbewegung, erhöhte Feuchtigkeitsbedingungen sowie niedrige Temperatur können die Durchhärtung hingegen verlangsamen.
     
  • Wird zu viel Leinöl-Firnis aufgetragen und der Überstand nicht abgenommen, kann es sehr lange dauern, bis die klebrige Oberfläche trocknet und durchhärtet.


Ist Leinöl-Firnis für Schneidbretter geeignet?

  • Ja, unser Leinöl-Firnis ist für Schneidbretter und Oberfläche geeignet, die mit Lebensmittel in Kontakt kommen. Der OLI-NATURA Leinöl-Firnis erfüllt die Anforderungen aus dem Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) für Bedarfsgegenstände im Hinblick auf ihre Speichel- und Schweißechtheit. Diese Prüfung basiert auf den Normen DIN 53160-1 und -2. Darüber hinaus entsprechen sie nach vollständiger Aushärtung der DIN EN 71-3 (Sicherheit von Spielzeug).

 

Was gilt bei der Verarbeitung zu beachten?

  • Der Leinöl-Firnis lässt sich leicht mit einem Baumwolltuch oder Pinsel auftragen. Meistens reichen zwei bis drei Anstriche aus, um die gewünschte Optik bzw. Holzsättigung zu erreichen. Zu beachten ist lediglich, dass nach zirka dreißig Minuten überschüssiges Öl, das vom Holz nicht mehr aufgesaugt wird, noch nass mit einem saugenden, fusselfreien Baumwolltuch wieder abgenommen wird.  Andernfalls bleibt es als klebriger Film auf der Oberfläche liegen und es kommt zu einer deutlichen Trocknungsverzögerung.

 

Wie riecht Leinöl-Firnis?  

  • Das Aushärten eines Leinöl-Firnis lässt sich auch mit der Nase verfolgen. Der Geruch wir unterschiedlich beschrieben: Von würzig nach Heu über krautig und dumpf bis leicht fischig.
     
  • Der charakteristische Leinöl-Geruch wird besonders während der Oxidation wahrgenommen und hängt auch von der verwendeten Holzart sowie der Oberflächengröße ab. Entweder ist es „Liebe auf den ersten Duft“ oder man rümpft die Nase. Doch der Geruch ist völlig unbedenklich und verschwindet, wenn das Öl ausgehärtet ist.

 

Ist Leinöl-Firnis für Küchenarbeitsplatten geeignet?

  • Ja, unser Leinöl-Firnis ist für Küchenarbeitsplatten geeignet. Es erfüllt die Anforderungen aus dem Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) für Bedarfsgegenstände im Hinblick auf ihre Speichel- und Schweißechtheit. Diese Prüfung basiert auf den Normen DIN 53160-1 und -2. Darüber hinaus entsprechen sie nach vollständiger Aushärtung der DIN EN 71-3 (Sicherheit von Spielzeug).
     
  • Küchenarbeitsplatten aus unbehandeltem Massivholz können mit Leinölfirnis schnell imprägniert und geschützt werden. Empfehlenswert sind hierzu mehrere Aufträge bis kein Öl mehr aufgesaugt wird.

 

Kann ich aus Leinölfirnis Halböl machen?

  • Ja, mit Zugabe von Orangenöl oder Balsamterpentin wird aus Leinölfirnis ein Halböl.
  • Mischen Sie Leinölfirnis 1:1 mit den Orangenöl oder Balsamterpentin. Das Lösemittel verbessert die Penetration und beschleunigt die Trocknung. Dieses Halböl ist ideal zur Grundierung von Holz und anderen saugenden Untergründen wie Gips, Kork, Zement usw. Einige Anwender verwenden daher für den ersten Auftrag ein Halböl und danach erst den puren Leinölfirnis. Ein erwärmter Leinölfirnis trägt aber auch zur Erhöhung der Eindringfähigkeit des Leinöls bei.

 

Verändert Leinöl-Firnis die Farbe des Holzes?

  • Der Leinöl-Firnis ist nicht pigmentiert. Dennoch werden die Maserung und die Farbe des Holzes betont (angefeuert). Besonders helle Hölzer bekommen einen warmen Honigton. Der resultierende Farbton und die Anfeuerung hängen stark vom Grundton des zu ölenden Holzes ab. Nach dem Aushärten bildet der Leinöl-Firnis eine transparente, wasserabweisende Schutzschicht.

 

Besteht bei Leinöl-Firnis die Gefahr der Selbstentzündung?

  • Ja, ölgetränkte Lappen und Tüchern können sich durch Wärmestau selbst entzünden. Denn der Leinöl-Firnis härtet natürlich durch die Aufnahme von Luftsauerstoff aus. Dabei entsteht Wärme, die normalerweise an die Umgebung abgegeben wird und völlig ungefährlich ist. In ölgetränkten und zusammengeknüllten Lappen, Tüchern, Pads oder Schwämmen kann die Wärme jedoch nicht entweichen, sodass sie sich im ungünstigsten Fall selbst entzünden können. Ölige Tücher oder Lappen sollten Sie daher niemals achtlos liegen lassen, sondern mit Wasser durchnässt im Freien aufhängen und trocknen lassen. So behandelt können sie nach dem Trocknen ohne Gefahr entsorgt werden. Alternativ können ölgetränkte Lappen und Schwämme auch unter Wasser aufbewahrt oder in einem luftdicht verschließbaren Gefäß vorübergehend gelagert werden. Das Produkt an sich ist allerdings nicht selbstentzündlich.

 

Wie reinige ich die Pinsel?

  • Zur Reinigung der Pinsel und Arbeitsgeräte nach dem Auftragen von OLI-NATURA Leinöl-Firnis den OLI-NATURA Ölverdünner oder Reiniger und Verdünner auf Basis von Testbenzinen (auch Terpentinersatz genannt) verwenden.

 

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