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Fragen zu OLI-NATURA Öle & Wachse

Anfeuerung / Dauer-Nasseffekt

"Anfeuerung" oder auch "Dauer-Nasseffekt" sind Begriffe, die bildhaft beschreiben sollen, wie sich eine geölte Holzfläche optisch von einer Rohholz-Oberfläche unterscheidet.

 

So verändert rohes Holz seine Farbe, wenn es feucht/nass wird. Der Holzfarbton wirkt optisch deutlich intensiver und dunkler. Dasselbe ist zu beobachten, wenn Holz geölt wird, nur das der Effekt (anders als bei Wasser) auch nach Trocknung anhält.

 

Das Öl zieht in die Poren ein und verleiht dem Holz mehr Tiefe und Brillanz. Und tatsächlich: durch die veränderte Lichtbrechung schauen wir „tiefer“ in das Holz und damit ist die Farbwahrnehmung intensiver und dunkler. 

 

 

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Antihautmittel

Oft auch Hautverhinderungsmittel genannt. Diese Additive werden eingesetzt, um zu verhindern, dass sich auf der Oberfläche des Holzöls eine Haut bildet.

 

In allen OLI-NATURA Ölen & Wachsen werden oximfreie Additive der neusten Generation eingesetzt, die in ihrer Wirkung mit dem kobaltfreien Trockner abgestimmt sind.

 

Wir weisen darauf hin, dass wir KEIN 2-Butanonoxim einsetzen!! 

 

 

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Beschleuniger / Trockenstoffe

Um den Prozess der oxidativen Trocknung für einen technisch effizienten Gebrauch zu beschleunigen, werden den Ölen zusätzliche Trockenstoffe/Sikkative zugesetzt.

 

In allen OLI-NATURA Ölen & Wachsen werden blei- und kobaltfreie Trockner der neusten Generation eingesetzt. 

 

 

 

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Decopaint-Richtlinie ChemVOCFarb

Die Decopaint-Richtlinie ChemVOCFarb ist ein produktbezogenes Regelwerk der EU, um die VOC-Emission (Emission flüchtiger organischer Verindungen) bei der handwerklichen Verarbeitung außerhalb von geschlossenen Anlagen - und damit primär auf Baustellen einzudämmen.

 

Für die wesentlichsten schichtbildenden Bautenanstrichstoffe wurden maximale VOC-Grenzwerte festgeschrieben, die ab dem 1. Januar 2010 nicht überschritten werden dürfen.

 

Explizit ausgenommen wurden Öle und Wachse, die eben nur minimal schichtbildend sind und im Gegensatz zu Lacken tief in das Holz eindringen.

 

Unabhängig davon liegen die VOC-Werte bei den OLI-NATURA High-Solid Produkten deutlich unter den schärfsten Grenzwerten für Klarlacke.

 

 

 

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DIBT (Deutsches Institut für Bautechnik)

DIBt ist die Abkürzung für „Deutsches Institut für Bautechnik“

 

Bauprodukte müssen im Hinblick auf gesundheitliche Risiken von Inhaltsstoffen, die sie in den Innenraum abgeben könnten, bewertet werden. So schreibt es das Bauproduktengesetz vor.

 

Der Ausschuss zur gesundheitlichen Bewertung von Bauprodukten (AgBB) hat im Jahr 2002 ein Bewertungsschema veröffentlicht, durch welches die Abgabe von flüchtigen und schwerflüchtigen organischen Stoffen geprüft und bewertet werden kann. Zentrales Prüfmittel ist eine Prüfkammeruntersuchung der Bauprodukte.

 

Das Schema ist seit August 2004 Grundlage für die gesundheitliche Bewertung bei der Zulassung von Bauprodukten durch das Deutsche Institut für Bautechnik.

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Fleckige Oberfläche

Wenn sich die Fläche gleichmäßig geölt oder öl-/wachsbehandelt anfühlt und damit ausgeschlossen werden kann, dass partiell zu wenig Material aufgetragen wurde, deutet vieles auf einen ungleichmäßigen Holzschliff hin.

 

Durch den Schliff wird maßgeblich die Saugfähigkeit des Holzes beeinflusst. Fein geschliffene Flächen nehmen weniger Öl auf und zeichnen sich damit heller ab. Die Oberfläche erscheint unruhig, in der Regel treten Schleifspuren deutlich hervor.

 

Sehr starke Hell-Dunkel-Erscheinungen treten auch auf, wenn bei Sanierungen der alte Beschichtungsstoff nicht vollständig abgeschliffen wurde. Auf diesen Reststellen kann kein oder nur sehr wenig Öl eindringen. Somit entstehen unterschiedliche Betonungen des Holzfarbtons.

 

FEHLERVERMEIDUNG: Letztlich lässt sich dieses Schadensbild nur durch eine gewissenhafte Vorbehandlung ausschließen. Die Schliffabfolge, wie in den Technischen Datenblättern beschrieben, ist unbedingt einzuhalten. 

 

FEHLERBEHEBUNG: Das Schadensbild lässt sich durch eine partielle Nachbehandlung nicht beheben. Es muss vollflächig abgeschliffen und anschließend, wie im Technischen Datenblatt beschrieben, neu geölt werden. Mit welcher Körnung ein abgestufter Holzschliff vorgenommen werden muss, richtet sich nach dem Schadensbild.

 

 

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Geruch

Besonders Öle auf Basis von Leinöl haben einen charakteristischen Eigengeruch, der besonders während der Oxidation wahrgenommen wird.

 

Der Geruch wird unterschiedlich wahrgenommen und ist auch abhängig von der Holzart sowie der Oberflächengröße. Nach vollständiger Aushärtung des Öls verschwindet auch der Geruch.

 

Die Aushärtung eines Öls erfolgt durch Aufnahme von Sauerstoff aus der Luft. Der Trockenvorgang kann durch gutes Lüften beschleunigt werden.

 

 

 

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Hautverhinderungsmittel

Oft auch Antihautmittel genannt. Diese Additive werden eingesetzt, um zu verhindern, dass sich auf der Oberfläche des Holzöls eine Haut bildet.

 

In allen OLI-NATURA Ölen & Wachsen werden oximfreie Additive der neusten Generation eingesetzt, die in ihrer Wirkung mit dem kobaltfreien Trockner abgestimmt sind.

 

Wir weisen darauf hin, dass wir KEIN 2-Butanonoxim einsetzen!! 

 

 

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Hell-Dunkel-Kontraste

Wenn sich die Fläche gleichmäßig geölt oder öl-/wachsbehandelt anfühlt und damit ausgeschlossen werden kann, dass partiell zu wenig Material aufgetragen wurde, deutet vieles auf einen ungleichmäßigen Holzschliff hin.

 

Durch den Schliff wird maßgeblich die Saugfähigkeit des Holzes beeinflusst. Fein geschliffene Flächen nehmen weniger Öl auf und zeichnen sich damit heller ab. Die Oberfläche erscheint unruhig, in der Regel treten Schleifspuren deutlich hervor.

 

Sehr starke Hell-Dunkel-Erscheinungen treten auch auf, wenn bei Sanierungen der alte Beschichtungsstoff nicht vollständig abgeschliffen wurde. Auf diesen Reststellen kann kein oder nur sehr wenig Öl eindringen. Somit entstehen unterschiedliche Betonungen des Holzfarbtons.

 

FEHLERVERMEIDUNG: Letztlich lässt sich dieses Schadensbild nur durch eine gewissenhafte Vorbehandlung ausschließen. Die Schliffabfolge, wie in den Technischen Datenblättern beschrieben, ist unbedingt einzuhalten. 

 

FEHLERBEHEBUNG: Das Schadensbild lässt sich durch eine partielle Nachbehandlung nicht beheben. Es muss vollflächig abgeschliffen und anschließend, wie im Technischen Datenblatt beschrieben, neu geölt werden. Mit welcher Körnung ein abgestufter Holzschliff vorgenommen werden muss, richtet sich nach dem Schadensbild.

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Holz mit Speiseölen behandeln?

Die Trocknungs- und Gebrauchseigenschaften von Ölen werden maßgeblich durch den Anteil ungesättigter Fettsäuren bestimmt, die mit dem Luftsauerstoff reagieren (oxidative Härtung) und dafür verantwortlich sind, dass ein Öl aushärten kann.

Olivenöl beispielsweise härtet nie aus. Auch Sonnenblumenöle haben einen geringen Anteil an ungesättigten Fettsäuren und trocknen damit nur sehr langsam. Zudem erweichen sie bei Erwärmung wieder und neigen damit zu einer klebrigen und schmutzempfindlichen Oberfläche. Bitte beachten Sie auch, dass Speiseöle oft noch eiweißhaltige Schleim-, bzw. Schwebstoffe beinhalten, die ranzig werden können, wenn Holz damit eingelassen wird.

OLI-NATURA Öle haben einen hohen Anteil an trocknenden Leinölen, Holzölen und modifizierten Naturharzen. Diese Komponenten trocknen rasch und lassen sich nach Aushärtung nicht mehr schmelzen. Die Oberfläche ist damit deutlich unempfindlicher und pflegeleichter.

 

 

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Klebrige Oberflächenfilm

Eine klebrige Holzoberfläche ist ein häufiges Zeichen, dass zu viel Öl aufgetragen wurde und das Holz „übersättigt“ ist. Es kann kein Öl mehr aufnehmen. Das Öl bleibt als Film auf der Oberfläche stehen.

 

Mit Antrocknung der obersten Schicht bildet sich ein zähelastischer Film, der die darunterliegende Ölschicht vom Luftsauerstoff absperrt. Es kommt zu einer deutlichen Trocknungsverzögerung. Deshalb das Öl gleichmäßig dünn auftragen und überschüssiges Material, das vom Holz nicht mehr aufgesaugt wird und sich auch nicht einmassieren lässt, rechtzeitig mit einem saugenden, fusselfreien Baumwolltuch oder einem Gummiwischer scharf abziehen.

 

FEHLERVERMEIDUNG: Öl gleichmäßig dünn auftragen und überschüssiges Öl, das vom Holz nicht mehr aufgesaugt wird und sich auch nicht einmassieren lässt, rechtzeitig mit Baumwolltuch abnehmen /  Gummiwischer scharf abziehen.  

 

FEHLERBEHEBUNG: In diesem Fall muss die zähelastische Ölhaut mechanisch „aufgerissen“ werden. Hierzu empfehlen wir die Fläche mit Einscheibenmaschine und untergelegtem grünen oder ggf. einem gröberen schwarzen Pad zu überarbeiten. Tragen Sie etwas Öl auf, um eine Verbindung zu der schon angetrockneten, aber noch nicht ausgehärteten Ölschicht zu schaffen. Vermeiden Sie in jedem Fall, die Fläche zu schleifen. Es besteht die Gefahr, dass sich der Schleifstaub im Saugbeutel entzündet.

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Kobaltfreier Trockner

Trocknungs-Beschleuniger für oxidativ trocknende Öle, der die Vernetzungsreaktion beschleunigt und somit die Härtezeit verkürzt.    

Oli Lacke setzt nur blei- und kobaltfreie Trockenstoffe ein.   

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Küchenarbeitsplatten-/Bretter

Alle OLI-NATURA Öle & Wachse können auch auf Küchenarbeitsplatten sowie auf Küchenarbeitsbrettern eingesetzt werden.

 

Sie erfüllen die Anforderungen aus dem Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch  (LFGB) für Bedarfsgegenstände im Hinblick auf ihre Speichel- und Schweißechtheit.

 

Diese Prüfung basiert auf den Normen DIN 53160-1 und -2. Darüber hinaus entsprechen sie nach vollständiger Aushärtung der DIN EN 71-3 (Sicherheit von Spielzeug).

 

 

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Lösemittel

Wo für die Anwendung ein Lösemittelanteil erforderlich ist, setzen wir nur hochreines Isoparaffin in medizinischer Qualität oder entaromatisierte Kohlenwasserstoffe ein.

 

Das Lösemittel optimiert das Penetrationsverhalten des Anstrichs und sorgt dafür, dass sich die Öle, Wachse und Harze besser auftragen/verarbeiten lassen.

 

Mittlerweile setzen immer weniger Hersteller als alternatives Lösemittel Zitrus- oder Orangenschalenöle ein, da diese einen hohen Anteil an Terpenen enthalten, die ein Allergie-Risiko bergen. 

 

 

 

1 Personen fanden diese Frage hilfreich.

Oxidative Trocknung

Die oxidative Trocknung ist eine besondere Variante der chemischen Vernetzung, welche die trocknenden Öle betrifft.

 

Bei der oxidativen Trocknung findet die Verknüpfung der einzelnen Bindemittelmoleküle untereinander mit Hilfe von Luftsauerstoff als Vernetzungspartner statt. Voraussetzung dafür ist die Anwesenheit ungesättigter Fettsäuren wie sie beispielsweise das Leinöl oder das Sojaöl aufweisen.

 

Die oxidative Trocknung wird durch den Einsatz von Trockenstoffen erheblich beschleunigt. 

 

Achtung: Bei der oxidativen Trocknung entsteht Wärme, die unter Umständen zu einer Selbstentzündung führen kann. Daher ist bei oxidativ-trocknenden Ölen besondere Vorsicht beim Umgang mit ölgetränkten Lappen geboten. Breiten Sie benutzte Lappen immer aus oder tränken sie diese mit Wasser. Im getrockneten Zustand lassen sich die Lappen problemlos und ohne jegliche Gefahr entsorgen. Unachtsam weggelegte und zusammengeknüllte Lappen können zu einem Wärmestau führen, bei dem sich das Öl, vergleichbar einer Öllampe, entzünden kann.

 

 

 

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Reparaturfreundlich

Anders als bei einer Lackschicht, legen oberflächliche Kratzer oder Beschädigungen in einer geölten Holzoberfläche kein ungeschütztes Holz frei, da das Öl tief in die Poren einzieht und das Holz von innen schützt.

 

Beschädigte Stellen/Kratzer lassen sich somit auch auf einfache Weise renovieren: die Stellen einfach anschleifen und mit Öl nachbehandeln. 

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Schleifspuren / Unruhige Holzoberfläche

Wenn sich die Fläche gleichmäßig geölt oder öl-/wachsbehandelt anfühlt und damit ausgeschlossen werden kann, dass partiell zu wenig Material aufgetragen wurde, deutet vieles auf einen ungleichmäßigen Holzschliff hin.

 

Durch den Schliff wird maßgeblich die Saugfähigkeit des Holzes beeinflusst. Fein geschliffene Flächen nehmen weniger Öl auf und zeichnen sich damit heller ab. Die Oberfläche erscheint unruhig, in der Regel treten Schleifspuren deutlich hervor.

 

Sehr starke Hell-Dunkel-Erscheinungen treten auch auf, wenn bei Sanierungen der alte Beschichtungsstoff nicht vollständig abgeschliffen wurde. Auf diesen Reststellen kann kein oder nur sehr wenig Öl eindringen. Somit entstehen unterschiedliche Betonungen des Holzfarbtons.

 

FEHLERVERMEIDUNG: Letztlich lässt sich dieses Schadensbild nur durch eine gewissenhafte Vorbehandlung ausschließen. Die Schliffabfolge, wie in den Technischen Datenblättern beschrieben, ist unbedingt einzuhalten. 

 

FEHLERBEHEBUNG: Das Schadensbild lässt sich durch eine partielle Nachbehandlung nicht beheben. Es muss vollflächig abgeschliffen und anschließend, wie im Technischen Datenblatt beschrieben, neu geölt werden. Mit welcher Körnung ein abgestufter Holzschliff vorgenommen werden muss, richtet sich nach dem Schadensbild.

2 Personen fanden diese Frage hilfreich.

Selbstentzündungsgefahr

Bei der oxidativen Trocknung entsteht Wärme, die unter Umständen zu einer Selbstentzündung führen kann.

 

Daher ist bei oxidativ-trocknenden Ölen besondere Vorsicht beim Umgang mit ölgetränkten Lappen geboten. Breiten Sie benutzte Lappen immer aus oder tränken sie diese mit Wasser.

 

Im getrockneten Zustand lassen sich die Lappen problemlos und ohne jegliche Gefahr entsorgen. Unachtsam weggelegte und zusammengeknüllte Lappen können zu einem Wärmestau führen, bei dem sich das Öl, vergleichbar einer Öllampe, entzünden kann.

 

 

1 Personen fanden diese Frage hilfreich.

Sicherheit von Spielzeug nach DIN EN 71-3

Die DIN EN 71-3 ist eine europäische Norm mit dem Status einer deutschen Norm und legt ein Prüfverfahren und Grenzwerte für die Migration toxischer Elemente (u.a. Arsen, Barium, Blei, Cadmium, Chrom, Quecksilber) aus der Oberfläche von Kinderspielzeug fest.

 

Mit verdünnter Säure wird simuliert, welche Stoffe sich beim Verschlucken des Spielzeugs im Verdauungstrakt herauslösen würden.

 

Nur wenn alle Grenzwerte unterschritten werden, sind die Anforderungen der DIN EN 71-3 erfüllt.

 

 

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Speichel- und Schweißechtheit nach DIN 53160

Die DIN 53160 beurteilt mit der Speichelechtheit und Schweißechtheit zwei wichtige Kriterien, inwieweit ein Spielzeug aus Holz für Kinder geeignet ist. 

 

Im Kern geht es darum durch eine simulierte Prüfung sicherzustellen, dass keine Farbstoffe aus einem farbigen Holzspielzeug durch Speichel oder Schweiß herausgelöst und über die Mundschleimhäute oder die Haut vom Körper aufgenommen werden können.

 

Hilfsweise wird diese DIN 53160 auch häufig herangezogen, wenn es darum geht eine Aussage zu treffen, ob Materialien auch für Holzgegenständen geeignet sind, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen.

 

 

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Übersättigung

Ein häufiger Fehler ist, dass zu viel Öl /zu hohe Schichtstärken aufgetragen werden und die Poren des Holzes kein Öl mehr aufnehmen können – das Holz ist „übersättigt“.

 

Das Öl kann im Inneren des Holzes nicht mehr richtig durchhärten und bleibt schlimmstenfalls als klebriger Film auf der Oberfläche liegen. Bitte deshalb den Ölüberstand stets abnehmen. 

 

 

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Unterschied Öl/Hartwachsöl

Reine Öle bilden keine Oberflächenschicht, sondern stellen vielmehr eine offenporige Imprägnierung dar. Das Öl „kriechen“ quasi in die offene Pore des Holzes und füllen diese komplett aus. Und genau darauf beruht die Schutzfunktion: Ist die Pore mit Öl gefüllt, können andere Flüssigkeiten und Schmutz nicht mehr so leicht eindringen.

 

Durch das tiefe Eindringen des Öls wird die natürliche Holzfarbe stark hervorgehoben. 

 

Öl/Wachskombinationen (Hartwachsöle) hingegen vereinen die Eigenschaften von Ölen und Wachsen.

 

Während das Öl das Holz von innen konserviert, bleibt das Wachs als dünne Schicht auf der Holzoberfläche. Das Resultat ist ein matt schimmernder Glanz und eine sehr robuste Oberfläche.

 

Da sich das Wachs als dünne Schicht auf die Oberfläche legt, ist i.d.R. die Beständigkeit im Vergleich zu vielen Ölen etwas höher. Die geringe Eindringtiefe betont die natürliche Holzfarbe etwas dezenter.

 

Egal ob öl- oder öl-/wachsbehandelt, die Oberflächen sind offenporig, atmungsaktiv und reparaturfreundlich.

 

 

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Vergrauung der Oberfläche

Eine Vergrauung der Oberfläche ist ein häufiges Zeichen für einen Pflegefehler. Hierfür kann es verschiedene Gründe geben.

 

Ein möglicher Grund ist eine Überpflegung der Oberfläche: Es wurde zwar ein geeignetes Pflege-Produkt verwendet, aber die Intervalle oder die Auftragsmengen sind zu großzügig bemessen gewesen. In diesem Fall bauen sich bei der Einpflege mit dem Pflegewachs zu starke Wachsschichten auf, die Verschmutzungen einschließen und mit zunehmender Schichtstärke den Vergrauungseffekt fördern.

 

Eine andere Möglichkeit ist, dass ungeeignete Reinigungsmittel verwandt wurden. Stark alkalisch wirkende Produkte laugen die Oberfläche quasi aus und führen zu einem Abbau der geölten oder öl-/wachsbehandelten Schutzschicht. Der Vorgang des Auslaugens ist vergleichbar mit einer Bleichwirkung. Dies kann je nach Schwere des Schadensbildes bis zu einer irreversiblen Farbänderung des Holzes führen.

 

FEHLERVERMEIDUNG: Grundsätzlich empfehlen wir zur Pflege von mit OLI-NATURA öl- oder öl-/wachsbehandelten Flächen nur abgestimmte OLI-NATURA Pflegeprodukte einzusetzen. Die Pflegehinweise geben wichtige Tipps zur Verarbeitung und Fehlervermeidung. Durch die sehr unterschiedlichen Belastungen, denen ein Boden ausgesetzt sein kann, gibt es aber keine starren Pflegeintervalle. Ein gewisses Maß an Eigenverantwortlichkeit setzen wir daher voraus.

 

FEHLERBEHEBUNG: Unansehnliche Wachsschichten lassen sich, wie in der Pflegeanleitung beschrieben, mit der OLI-NATURA Holzseife oder, wenn diese nicht ausreicht, mit dem OLI-AQUA CLEAN Grundreiniger entfernen. Ist der Vergrauungseffekt auf den Einsatz ungeeigneter Reinigungsmittel zurückzuführen, die den Boden angegriffen und ausgelaugt haben, ergeben sich je nach Intensität des Schadensbildes verschiedene Möglichkeiten. In der Regel reicht eine Auffrischung des Bodens aus. Hierzu finden Sie in der Pflegeanweisung hilfreiche Tipps. Bei einer irreversiblen Schädigung des Holzes bleibt nur, den Boden vollflächig abzuschleifen und anschließend komplett zu überarbeiten.

 

 

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Was bedeutet High-Solid?

Leider ist der Begriff „High-Solid“ nicht genormt. Deshalb ist die Abgrenzung zu den Einstufungen etwas willkürlich und von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich.

 

Im Hause Oli Lacke GmbH werden Öle mit einem Festkörper von nahezu 100% als High-Solids bezeichnet.

 

Diese Öle tragen im Produkt-Namen das Kürzel »HS« und enthalten nahezu 0% Lösemittel. Nur durch notwendige Trockenstoffe oder Pigmente geraten Spuren von Lösemitteln in das Produkt.

 

 

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Was bedeutet Medium-Solid?

Der Begriff „Medium-Solid“ ist nicht genormt. Deshalb ist die Abgrenzung zu den Einstufungen von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich.

 

Im Hause Oli Lacke GmbH werden Öle mit einem Festkörper von 60% als Medium-Solids bezeichnet.

 

Als Lösemittel setzen wir nur hochreines Isoparaffin in medizinischer Qualität oder entaromatisierte Kohlenwasserstoffe ein.  

 

 

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Zu viel Ölauftrag

Eine klebrige Holzoberfläche ist ein häufiges Zeichen, dass zu viel Öl aufgetragen wurde und das Holz „übersättigt“ ist. Es kann kein Öl mehr aufnehmen. Das Öl bleibt als Film auf der Oberfläche stehen.

 

Mit Antrocknung der obersten Schicht bildet sich ein zähelastischer Film, der die darunterliegende Ölschicht vom Luftsauerstoff absperrt. Es kommt zu einer deutlichen Trocknungsverzögerung. Deshalb das Öl gleichmäßig dünn auftragen und überschüssiges Material, das vom Holz nicht mehr aufgesaugt wird und sich auch nicht einmassieren lässt, rechtzeitig mit einem saugenden, fusselfreien Baumwolltuch oder einem Gummiwischer scharf abziehen.

 

FEHLERVERMEIDUNG: Öl gleichmäßig dünn auftragen und überschüssiges Öl, das vom Holz nicht mehr aufgesaugt wird und sich auch nicht einmassieren lässt, rechtzeitig mit Baumwolltuch abnehmen /  Gummiwischer scharf abziehen.  

 

FEHLERBEHEBUNG: In diesem Fall muss die zähelastische Ölhaut mechanisch „aufgerissen“ werden. Hierzu empfehlen wir die Fläche mit Einscheibenmaschine und untergelegtem grünen oder ggf. einem gröberen schwarzen Pad zu überarbeiten. Tragen Sie etwas Öl auf, um eine Verbindung zu der schon angetrockneten, aber noch nicht ausgehärteten Ölschicht zu schaffen. Vermeiden Sie in jedem Fall, die Fläche zu schleifen. Es besteht die Gefahr, dass sich der Schleifstaub im Saugbeutel entzündet.

 

 

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Zu wenig Ölauftrag

Bei reinen Ölen stellen sich die Schutzwirkung und das gleichmäßige optische Erscheinungsbild mit der Sättigung der Holzoberfläche ein.

 

Trägt man zu wenig Öl auf, entstehen häufig helle Flecken und die Schutzwirkung ist nicht gewährleistet. Schon beim Auftragen des Öls bemerkt man das unterschiedliche Saugverhalten des Holzes. Hier kann man durch sofortiges Nachölen bzw. umverteilen ausgleichen.

 

Bei Hartwachsölen sollte man anhand des konkreten Verbrauchs die empfohlene Auftragsmenge kontrollieren, da sonst die Schutzwirkung nicht gegeben ist und Oberflächenstörungen eintreten können. Auch hier kann man durch zeitnahes Nachölen korrigieren.

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